Die Entstehungsgeschichte

Meilensteine der Verbandskläranlage

Enstehungsgeschichte

  • Vor 1989
    Die Stadt Schwandorf und die Gemeinde Wackersdorf erarbeiteten je für ihren Bereich eigene Abwasserentsorgungskonzepte.

  • 1989
    Vorschlag des Bayer. Landesamtes für Wasserwirtschaft, eine gemeinsame Kläranlage für beide Nachbargemeinden zu errichten.

  • 1990
    Erstellung einer Studie für die Abwasser-behandlungsanlage durch das Ingenieurbüro Schlegel. Erste Vereinbarung mit der Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH (DWK) über finanzielle Unterstützung. Abschluss einer Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Schwandorf und der Gemeinde Wackersdorf. Ingenieurvertrag mit der Arbeitsgemeinschaft Regierungsbaumeister Schlegel GmbH, München und Troßmann + Partner GmbH, Wackersdorf.

  • 1991
    Antrag auf Einleitung des Raumordnungsverfahrens; Durchführung des Raumordnungsverfahrens durch die Regierung der Oberpfalz.

    Enstehungsgeschichte

  • 1992
    Erstellung des Wasserrechts- und Bauentwurfes; Zuwendungsbescheid des Freistaates Bayern.

  • 1993
    Diskussion der Bauweise der Kläranlage: Biolak-WOX- Anlage im Vergleich zur herkömmlichen Bau- und Verfahrenstechnik. Beauftragung der Ostbayerischen Entsorgungsgesellschaft GmbH mit Projektsteuerungs-aufgaben.


  • 01.01.1994    Gründung des Zweckverbandes
  • 29.03.1994    Konstituierende Sitzung des Zweckverbandes
  • 24.05.1994    Vergabe der Bauarbeiten
  • 14.06.1994    Spatenstich
  • 01.08.1995    Richtfest
  • 19.08.1996    Inbetriebnahme der 1. Straße; Aufnahme des Probebetriebes
  • 14.11.1996    Inbetriebnahme der 2. Straße
  • 01.02.1997    Vollinbetriebnahme der Kläranlage
  • 20.06.1997    Einweihung der Kläranlage
  • 25.09.2016    Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Betriebsjubiläum

Projekte

  • 2011–2012:
    Teilnahme am 3. landesweiten Vergleichsprojekt „Benchmarking Abwasser Bayern 2010“.

  • November 2013 bis August 2014:
    Erstellung eines Energieeinsparkonzeptes durch das Institut für Energietechnik (IfE) Amberg, gefördert durch BayINVENT, Programmteil Energieeinsparkonzepte und Energienutzungspläne.

  • Oktober 2012 bis Dezember 2015:
    Entwicklungskooperation mit MicrobEnergy GmbH, Schwandorf „Power-to-Gas – Mikrobielle Methanisierung“
    . Die von der MicrobEnergy GmbH entwickelte biologische Methanisierung wird erstmals an einer Kläranlage angewandt. Gefördert durch das Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie im Rahmen des Förderprogrammes „Innovative Energietechnologie und Energieeffzienz in Bayern“.

  • 2023:
    Erstellung eines Energieeinsparkonzeptes durch die GFM Bau- und Umweltingenieur GmbH München; gefördert durch Bayern Innovativ GmbH.


Technische Erneuerungen, Erweiterungen und Investitionen

Invest

  • Dezember 2007
    Anschluss an die Fernwärmeleitung der Fa. Thechfor GmbH

  • Juni 2011
    Austausch der Belüfterkerzen in den Belebungsbecken. Stromeinsparung ca. 30.000 kWh / Jahr

  • Juli 2011
    Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage (2.000 m. / 326 kWp) durch die Firma Reich.
    Stromproduktion jährlich ca.190.000 kWh

    Invest

  • August 2011
    Inbetriebnahme BHKW (180 kW): 6-Zylinder-Gasmotor zur Verstromung von Klär- und Erdgas.
    Stromproduktion jährlich ca. 1.400.000 kWh

  • Oktober 2012
    Austausch der Rührwerke in den Belebungsbecken.
    Stromeinsparung ca. 80.000 kWh/Jahr

  • August 2013
    Sanierung der Beckenkronen der Nachklärbecken; Abdeckung der Beckenkronen mit Edelstahlsegmenten

  • November 2015
    Einbau eines neuen Turboverdichters

  • April 2016
    Einbau einer neuen Siebanlage (Harkenumlaufrechen)

  • Juni 2016
    Inbetriebnahme BHKW (190 kW): 6-Zylinder-Gasmotor zur Verstromung von Klär- und Erdgas.
    Stromproduktion jährlich ca.1.600.000 kWh

  • Juni 2017
    Neue Prozessleittechnik

  • Dezember 2018 - November 2024
    Umbau Mittelspannungsanlage I und II

  • Juli 2019
    Umstellung von Siemens SPS von S5 auf S7

  • August 2020
    Dekanter für Schlammentwässerung

  • August 2020
    Bandeindicker für Überschuss-Schlammentwässerung 

  • Oktober 2022
    Einbau eines neuen Turboverdichters

  • Januar 2024
    Inbetriebnahme der Phosphat-Online-Messung

  • März 2025 - August 2026
    Ersatz der vorhandenen Rührwerke durch Komplettrührwerke IE 4 mit FU in den Belebungsbecken. Gefördert mit 30% durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Förderkennzeichen: 67K29258
    Laufzeit des Vorhabens: 01.03.2025 bis 31.08.2026
    Ziel: Strom- und Treibhausgaseinsparung
    Link: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

    Nationale Klimaschutzinitiative 
    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
     

Invest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Invest